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Museum der Kulturen Basel

Ebene Eins / Entscheidung und Entwicklung

Ein offenes Haus.
Vier mögliche Wege.

Wie verbinden wir einen freien dritten Raum mit guten Ausstellungen, einem tragfähigen Betrieb und einem einladenden Besuch?

Konzeptillustration eines offenen Museums als Ort der Begegnung

Visuelle Konzeptstudie · keine Bestandsaufnahme

Diese Arbeitsfassung führt die vier Konzepte, den verfügbaren MKB-Chat und die ZZPA-Fragen zusammen. Sie trennt Gesprächsvorgaben, neue Vorschläge und offene Nachweise. Stand 5. November 2026.

4Betriebsmodelle
1freier dritter Raum
6Canvas Felder je Modell
01

Persönlich

Drei zusätzliche Ticketposten. Direkte Hilfe an jedem Eingang.

02

Automatisch

Separate Sensordurchgänge. Selbstständig eintreten.

03

Kostenlos

Alle Ausstellungen frei. Finanzierung gemeinsam tragen.

04

Auf Vertrauen

Frei besuchen. Danach freiwillig beitragen, auch CHF 0.

Gemeinsame Grundlage

Was bereits feststeht und was offen ist

E1 inklusive Pop-up soll gratis sein. Die bestehenden Aufsichten bleiben für Information und Objektschutz erforderlich. Die Brandschutztüren behalten ihre Funktion. Die im Gespräch genannten etwa 1,60 m sind noch kein Aufmass.

Zeitvorschlag: Ausstellungen zunächst Di–So 10–17 Uhr, E1 an zwei ausgewählten Abenden bis 20 Uhr testen. Damit werden Nachbarschaft, Berufstätige und junge Erwachsene auch nach Arbeit oder Ausbildung erreicht. Bestehende Abendstunden, insbesondere den langen ersten Mittwoch, anrechnen. Technik übernimmt keine Abendbetreuung.

Tarife zur Diskussion

AngebotV1 und V2 regulärV1 und V2 ermässigtV3 und V4 Pflichtpreis
E1 und Pop-upCHF 0CHF 0CHF 0
Drei obere EbenenCHF 16CHF 5CHF 0
Zwei obere EbenenCHF 12CHF 4CHF 0
Eine obere EbeneCHF 8CHF 3CHF 0
Nur Winterausstellung HKSCHF 6CHF 3CHF 0

Teilpreise und HKS-Tarif sind neue Vorschläge. Der heutige reguläre Erwachsenentarif für das ganze Haus beträgt CHF 16 [S1]. Bestehende freie Berechtigungen erhalten. Vorschlag: HKS im Hauptticket einschliessen, wenn der Hauptbereich geöffnet ist. Für HKS allein muss kein ganzes Haus gekauft werden. Bei V4 bleibt der Beitrag freiwillig.

Alle vier Modelle im Detail

Variante 1 / Persönlicher Empfang an drei Eingängen

Personelle Zutrittskontrolle

E1 und Pop-up sind frei. Eine zusätzliche Kontrollperson prüft auf jeder der Ebenen E2 bis E4 die Tickets. Die vorhandenen Aufsichten bleiben für Information und Objektschutz zuständig.

Bedürfnisse und Aufgaben

Gäste möchten E1 spontan nutzen, Ausstellungen sicher finden und bei Tickets, Gruppen oder Freieintritten direkt Hilfe erhalten. Familien und Erstbesuchende brauchen verständliche Regeln.

Hindernisse und Probleme

Drei Kontrollen können Wartezeiten, wiederholtes Vorzeigen und Unsicherheit beim Ebenenwechsel erzeugen. Ein kostenloser E1-Besuch darf sich nicht wie ein kontrollierter Sonderfall anfühlen.

Gewünschter Nutzen

Ein nachvollziehbarer Preis, freundliche Orientierung und verlässliche Unterstützung. Menschen ohne Smartphone können gleichwertig teilnehmen.

Leistungen

Freier dritter Raum mit Pop-ups; bezahlter Ausstellungsbereich; persönliche Ticketprüfung im gemeinsamen Vorraum von Lift und Treppe; einheitliche Regel für Gruppen und Wiedereintritt.

Probleme vermindern

Bereits im EG erklären, was gratis ist. Papier und digitale Tickets akzeptieren, Mehrfachvorzeigen kurz halten und Warteschlangen aus Lift-, Treppen- und Fluchtflächen führen.

Zusätzlichen Nutzen schaffen

Die Begrüssung kann auf aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen hinweisen. Ein gemeinsamer Informationsstandard verbindet die Ebenen, ohne den Gästen etwas verkaufen zu müssen.

Die vier ZZPA Fragen

Zeit

Vorschlag: Ausstellungen Di–So 10–17 Uhr; E1 anfangs an zwei Abenden bis 20 Uhr testen. Beschäftigte, Nachbarschaft und junge Erwachsene auch nach Arbeit oder Ausbildung erreichen. Bestehenden langen Mittwoch anrechnen.

Preise

Tarifvorschlag für V1 und V2: drei bezahlte Ebenen CHF 16, zwei CHF 12, eine CHF 8; HKS allein CHF 6. Ermässigungen und freie Berechtigungen erhalten. Noch kein beschlossener Tarif.

Zugänge und Zählung

Je ein Kontrollort E2–E4. Ein kostenpflichtiger HKS braucht eine eigene, zeitweise Kontrolle ausserhalb des freien E1-Wegs. Richtungszähler und Stichproben trennen Haus-, E1- und Ausstellungsnutzung.

Aufsicht und Ressourcen

Drei Zusatzposten bedeuten 126 Besetzungsstunden pro Woche, nominal 300 Stellenprozente bei 42 Stunden. Pausen, Ausfälle und ein möglicher HKS-Posten kommen hinzu; Reinigung, Kasse und Schliessdienst separat planen.

Betrieb und Umsetzung

Ablauf und Personal

Die Kasse verkauft Berechtigungen für die tatsächlich geöffneten Bereiche. Die Kontrollpersonen helfen bei ungültigen Tickets und Gruppen. Die Aufsichten werden nicht nebenbei zur Ticketkontrolle verpflichtet. Für drei voll geöffnete Ebenen werden drei zusätzliche Posten dienstplanmässig abgedeckt.

Teilöffnung und HKS

Sind nur zwei oder eine bezahlte Ebene geöffnet, sinkt der Bedarf für deren Kontrollen auf zwei beziehungsweise einen Posten. Dies ist keine automatische Reduktion der erforderlichen Ausstellungsaufsicht. Eine bezahlte Winterausstellung im Hedi Keller-Saal benötigt gegebenenfalls einen weiteren eigenen Kontrollort; dessen Stunden sind zusätzlich zu kalkulieren.

Abendbetrieb

Zwei Abende mit je drei Zusatzstunden benötigen pro gleichzeitig eingesetzter Person sechs Stunden wöchentlich, nominal 14,3 Stellenprozente. Das Angebot umfasst zunächst nur E1. Die geschlossenen Ausstellungen werden eindeutig abgegrenzt, ohne Rückwege zu versperren.

Entscheid und Pilot

Geeignet, wenn persönliche Begleitung gewünscht und die dauerhafte Finanzierung zusätzlicher Dienste tragbar ist. Vor einem Entscheid einen repräsentativen Dienstplan mit Ablösung erstellen und Wartesituationen sowie Gruppenabläufe beobachten.

Eigene Fassung und Anmerkungen

Hier kannst du den Vorschlag für deine Arbeit anpassen. Deine Fassung bleibt in diesem Browser und lässt sich als JSON exportieren. Die Quelldokumente werden dadurch nicht verändert.

Variante 2 / Tickets scannen und selbstständig eintreten

Automatische Zutrittskontrolle

Separate, schwellenlose Sensordurchgänge kontrollieren E2 bis E4. Die vorhandenen Brandschutztüren bleiben im Alltag offen und behalten ihre Alarmfunktion. Ziel sind vermiedene zusätzliche feste Kontrollposten; Unterstützung bleibt nötig.

Bedürfnisse und Aufgaben

Gäste möchten selbstständig zwischen den Ebenen wechseln, ein Papier- oder Smartphone-Ticket einfach nutzen und mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Begleitung denselben Weg nehmen.

Hindernisse und Probleme

Unlesbare Codes, enge Durchgänge, zu kurze Öffnungszeiten der Flügel und unklare Fehlermeldungen verursachen Stress. Eine starre Sperrlogik kann einen normalen Rundgang blockieren.

Gewünschter Nutzen

Kurzer, verständlicher Eintritt mit verlässlicher Hilfe; Austritt ohne Ticket; erkennbare und gut erreichbare Bedienung.

Leistungen

Freies E1; drei separate kontrollierte Durchgänge; Papier- und Handy-Tickets; Berechtigungen für Ebenenwechsel, Wiedereintritt, Gruppen und Gratiseintritte; erreichbarer Hilferuf.

Probleme vermindern

Breite, Sensorik, Kontraste, Leserposition und Öffnungsdauer im Pilot erproben. Ticketfehler verständlich anzeigen. Austritt darf weder von Ticket noch Ticketserver abhängen.

Zusätzlichen Nutzen schaffen

Gäste können ihren Rundgang selbst gestalten. Anonyme Zähldaten machen Nachfrage und Spitzen sichtbar. Die Technik ermöglicht einen Versuch ohne drei ständig besetzte neue Ticketposten.

Die vier ZZPA Fragen

Zeit

Gleicher Zeitvorschlag wie V1: E2–E4 Di–So 10–17 Uhr; E1 zunächst zwei Abende bis 20 Uhr. Technik erzeugt keine Personalstunden für den Abend.

Preise

Gleicher Tarifvorschlag wie V1: CHF 16 / 12 / 8 nach drei / zwei / einer geöffneten bezahlten Ebene; HKS allein CHF 6. Ein Hausbesuch soll keine drei Einzelkäufe verlangen.

Zugänge und Zählung

Kontrolle zwischen gemeinsamem Vorraum und Ausstellung. Drei Anlagen für E2–E4; ein bezahlter HKS ist ein zusätzlicher Planungsfall. Gates zählen Passagen, nicht automatisch eindeutige Besuchende.

Aufsicht und Ressourcen

Bestehende Aufsichten bleiben. Fehler, Gruppen, Service, IT und Schliessbetrieb brauchen Zuständige. Entlastung gegenüber drei Zusatzposten erst nach gemessenem Hilfsaufwand bewerten.

Betrieb und Umsetzung

Einbau und freie Flucht

Die geschätzten 1,60 m Zugangsbreite sind kein Aufmass. Gehäuse, Flügel und Warteschlange dürfen erforderliche Fluchtbreiten und die Bewegung der Brandschutztüren nicht einschränken. Die konkrete Anlage mit Haustechnik, Brandschutzplanung und zuständigen Stellen prüfen. Ein Produktzertifikat ersetzt keine Freigabe der Einbausituation. [S4, S5]

Ticketlogik und Ausfall

Ein Ticket gilt für die gebuchten offenen Ebenen und den vorgesehenen Wiedereintritt. Gruppen, Begleitpersonen und Freieintritte werden vorab im echten Ticketsystem erprobt. Netzwerk-, Server- und Stromausfall, Alarm, Gegenverkehr sowie langsame Passage gehören zum Funktionstest. Eine Alarmfreigabe allein genügt als Fluchtkonzept nicht.

Hilfe und Betrieb

Die Hilfe muss erreichbar sein, ohne Objektschutz und Besucherinformation untragbar zu unterbrechen. Im Pilot Fehlscans, Hilfefälle, Antwortzeit, Bearbeitungsminuten und betroffene Aufsichtsaufgaben messen. Bei nicht tragbarem Restaufwand Ausführung oder Personalmodell anpassen.

Beschaffung

Vergleichbare Angebote für drei Eingänge, Ticketintegration, Montage, Sicherheitsplanung, Wartung und Service in Basel einholen. Ein möglicher HKS-Zugang wird separat angeboten. Investition und jährliche Folgekosten sind noch nicht belastbar bekannt.

Eigene Fassung und Anmerkungen

Hier kannst du den Vorschlag für deine Arbeit anpassen. Deine Fassung bleibt in diesem Browser und lässt sich als JSON exportieren. Die Quelldokumente werden dadurch nicht verändert.

Variante 3 / Das ganze Haus ohne Eintrittspreis

Kostenloser Eintritt

Alle Ausstellungsebenen einschliesslich HKS und Pop-ups werden frei zugänglich. Die Finanzierung verlagert sich auf verbindliche Trägerschaft und Förderung sowie zusätzliche Nettoerträge aus freiwilligen Angeboten.

Bedürfnisse und Aufgaben

Menschen möchten Kultur auch mit kleinem Budget erleben, kurz vorbeischauen, wiederkommen und das Haus als Treffpunkt nutzen. Touristen brauchen einen unkomplizierten Einstieg.

Hindernisse und Probleme

Eintrittspreise, Unsicherheit über den Gegenwert und die Pflicht zu einem langen Besuch können abschrecken. Freier Eintritt allein beseitigt sprachliche, soziale oder räumliche Hürden noch nicht.

Gewünschter Nutzen

Spontaner Zugang, wiederholte kurze Besuche und Teilhabe unabhängig von Kaufkraft. Der Besuch braucht weder Konsum noch Erklärung.

Leistungen

Kostenloses E1 und kostenloser Ausstellungsbereich inklusive Winterausstellung; verständliche Orientierung; Pop-ups und Begegnungsformate. Separat gebuchte Veranstaltungen und Leistungen können kostenpflichtig sein.

Probleme vermindern

Klar «Eintritt frei» kommunizieren. Keine Pflichtkäufe, Registrierung oder Spende verlangen. Besuchs- und Gastronomiebereiche verständlich trennen, damit Hausordnung und Orientierung funktionieren.

Zusätzlichen Nutzen schaffen

Wiederbesuche und informelles Lernen fördern. Ein kuratiertes Souvenirangebot, freiwillige Workshops und ein geprüftes Café können den Besuch erweitern und Nettoerträge beitragen.

Die vier ZZPA Fragen

Zeit

Ausstellungen zunächst Di–So 10–17 Uhr. E1 an zwei Abenden bis 20 Uhr erproben, um neue Alltagsnutzungen zu testen. Erweiterte Vollöffnung erst nach Ressourcenprüfung.

Preise

CHF 0 bei einer, zwei oder drei geöffneten oberen Ebenen sowie für HKS und Pop-ups. Separat gebuchte Konzerte, Workshops oder Führungen erhalten eigene, vorab sichtbare Preise.

Zugänge und Zählung

Keine Zahlungssperren zwischen E1 und E2–E4 oder HKS. Geschlossene Räume bleiben klar abgegrenzt. Haus-, E1- und Ausstellungszählung funktioniert unabhängig von Tickets.

Aufsicht und Ressourcen

Aufsichten und Empfang bleiben; mehr Andrang kann zusätzliche Betreuung, Reinigung und Sicherheit erfordern. Keine drei zusätzlichen Ticketposten; neue Programme und Gastronomie separat bemessen.

Betrieb und Umsetzung

Finanzierung zuerst absichern

Massgeblich sind die tatsächlich entfallenden Erlöse aus bezahlten Tickets. Passvergütungen, Passverkaufsprovisionen und gebuchte Leistungen getrennt prüfen. Bestehende Fördermittel und Shopbeiträge sind keine neue Finanzierung. Ein Besucherzuwachs ist ein Ziel und keine belastbare Einnahmenprognose.

Shop und Café

Das bestehende Sortiment um passende, gut kalkulierte Souvenirs für Touristen ergänzen. Kaufquote, Warenkorb und Deckungsbeitrag nach direkten Kosten messen. Ein Café im Eingangsbereich ist eine eigene Option zusätzlich zum oder anstelle des Shops. Entfallenden Shopbeitrag, Investition, Personal und Reinigung berücksichtigen. Der Rollerhof ist laut Thomas verpachtet; unbekannte Abgaben und zusätzliche Erträge daraus werden nicht angesetzt.

Veranstaltungen und Hofbar

Panels, klassische Konzerte, Jazz und Angebote für jüngeres Publikum können separat gebucht und bezahlt werden. Ticketumsatz abzüglich Honoraren, Technik, Betreuung und weiterer Durchführungskosten rechnen. Eine Sommernachtsbar im Hof nur nach Klärung von Pacht, Zuständigkeit, Lärm, Bewilligungen und Betrieb testen; keine zusätzlichen Rollerhof-Einnahmen unterstellen.

Förderung und Pilot

Mehrjährige Beiträge für freien Zugang und wiederkehrende Unterstützung prüfen. Die Mitgliedschaft im Kulturkreis braucht bei Gratiseintritt ein weiterentwickeltes Nutzenversprechen. Ein sechsmonatiger Pilot vergleicht Nutzung, zusätzliche Nettoerträge, Mehrkosten und Besuchsqualität; Saison und Ausstellungskalender bleiben zu berücksichtigen.

Eigene Fassung und Anmerkungen

Hier kannst du den Vorschlag für deine Arbeit anpassen. Deine Fassung bleibt in diesem Browser und lässt sich als JSON exportieren. Die Quelldokumente werden dadurch nicht verändert.

Variante 4 / Frei besuchen und danach freiwillig beitragen

Museum auf Vertrauen

Das ganze Museum ist frei zugänglich. Nach dem Besuch entscheiden Gäste, ob und wie viel sie beitragen. Auch CHF 0 ist willkommen, ohne Rechtfertigung und ohne Kontrolle am Ausgang.

Bedürfnisse und Aufgaben

Gäste möchten selbst über ihren Beitrag entscheiden, Kultur auch ohne Geld nutzen und bei Interesse Museumsarbeit unterstützen. Manche suchen Austausch über Bedeutung und Wert von Objekten.

Hindernisse und Probleme

Unklare Freiwilligkeit, sichtbare Beobachtung oder ein erwarteter Mindestbetrag können Scham und Zahlungsdruck erzeugen. Die Gleichsetzung von Spende und Objektwert verzerrt die Vermittlung.

Gewünschter Nutzen

Ein wertschätzender Besuch unabhängig vom Geldbeutel; eine einfache freiwillige Unterstützung; Einblicke in Forschung, Erhaltung und Perspektiven der Herkunftsgesellschaften.

Leistungen

Freier Zugang zu allen Ausstellungen; optionale Beitragsstelle nach dem Besuch mit Bargeld und kontaktloser Zahlung; «Ein Objekt – viele Werte», Provenienzgespräche, Pop-ups, Panels und Vorträge.

Probleme vermindern

CHF 0 ausdrücklich nennen. Keine Ausgangskontrolle, Mindestzahlung, Belegpflicht oder Kennzeichnung zahlender Gäste. Beiträge und Rückmeldungen nicht personenbezogen miteinander verknüpfen.

Zusätzlichen Nutzen schaffen

Besuchende erleben, was ihre Unterstützung anderen ermöglicht. Ein Förderpartner könnte Beiträge bis zu einem vereinbarten Limit verdoppeln; wiederkehrende Beiträge können Planbarkeit stärken. Beides ist erst zu gewinnen.

Die vier ZZPA Fragen

Zeit

Gleicher Vorschlag: Ausstellungen Di–So 10–17 Uhr, E1 zunächst zwei Abende bis 20 Uhr. Gespräche und Panels erhalten geplante Termine und Betreuung.

Preise

Kein Pflichtpreis bei zwei oder drei Ebenen oder für HKS; CHF 0 bleibt möglich. Ein Beitrag unterstützt das ganze Museum. Freiwilligkeit darf bei einer Teilöffnung nicht eingeschränkt werden.

Zugänge und Zählung

Keine Zahlungskontrolle, auch am Ausgang nicht. Anonyme Zähler und Stichproben messen Nutzung; Zahlungstransaktionen messen etwas anderes als Personen oder Besuche.

Aufsicht und Ressourcen

Aufsicht, Empfang und Abendbetreuung bleiben erforderlich. Hinzu kommen Zahlungsabrechnung, Support, Vermittlung und Förderpflege. Keine automatische Entlastung des heutigen Personalbestands.

Betrieb und Umsetzung

Freiwillige Zahlung

Ein neutraler Hinweis nach dem Besuch genügt. Die Beitragsstelle liegt ausserhalb von Verkehrs- und Fluchtflächen. Bargeld sowie Karte oder TWINT prüfen; Smartphone und Registrierung sind nicht erforderlich. Bei technischer Störung bleibt der Besuch frei. Mitarbeitende fragen nicht nach Gründen für eine Nichtzahlung.

Ein Objekt und viele Werte

Kuratorische, konservatorische, handwerkliche, persönliche und kulturelle Perspektiven nebeneinander sichtbar machen. Fragen: Wofür wurde das Objekt genutzt? Wie kam es nach Basel? Was bedeutet es heute? Was wissen wir noch nicht? Inhalte mit Forschung und beteiligten Communities erarbeiten, Unsicherheit benennen und Mitwirkung angemessen budgetieren. [S3]

Geld und Vermittlung auseinanderhalten

Ein Beitrag ist weder Kaufpreis noch Marktwert eines Objekts und bestätigt keinen Eigentumsanspruch. Provenienz- und Restitutionsfragen werden nicht durch Spendenvoten entschieden. Pop-ups, Panels, Vorträge und Wissenstransfer erhalten eigene Zuständigkeiten, Honorare, Übersetzung und Betreuung.

Finanzierung und Pilot

Beitrag je Besuch nach Gebühren sowie Mehrkosten messen. Gruppen- und Familienzahlungen verhindern eine einfache Gleichsetzung von Transaktionen und zahlenden Personen. Ein Matching zählt nur bei verbindlicher Zusage und bis zur vereinbarten Obergrenze. Alle Finanzierungsoptionen aus V3 können freiwillig ergänzen. Die konkrete Basler Ausgestaltung wird nicht als kopierter Genfer Betriebsablauf ausgegeben. [S2]

Eigene Fassung und Anmerkungen

Hier kannst du den Vorschlag für deine Arbeit anpassen. Deine Fassung bleibt in diesem Browser und lässt sich als JSON exportieren. Die Quelldokumente werden dadurch nicht verändert.

Wirkung und Grenzen

Ein Vergleich ohne Scheingenauigkeit

KriteriumPersonalAutomatikKostenlosVertrauen
Ticketposten E2–E4126 h/WocheZiel ohne feste neue PostenKeineKeine
Bestehende AufsichtenBleibenBleibenBleibenBleiben
Wesentliche UnsicherheitDienstplan und KostenEinbau und HilfeaufwandFinanzierungslückeBeitrag je Besuch
HKS bei BezahlmodellEigene KontrolleEigene LösungFreiFrei
Vier heutige Aufsichtsposten 168 Stunden, drei zusätzliche Ticketposten 126 Stunden, Abend je Person 18 Stunden pro Woche
Nominale Abdeckung. Sechs Abende sind eine Sensitivität, der Zeitpilot schlägt zunächst zwei vor.
Bei 10’000 Besuchen und acht Franken pro zahlender Person ergeben 20, 40 und 60 Prozent Zahlungsquote 16’000, 32’000 und 48’000 Franken
Modellannahmen. Gebühren und Mehrkosten sind noch abzuziehen.
Anbieter für die automatische Kontrolle

dormakaba Schweiz: Argus V60 mit SafeRoute ist ein Kandidat [S6]. WEDATRONIC: konkrete SlimLane-Ausführung prüfen [S7]. BILEXA: Museumsticketintegration und Gesamtverantwortung klären. Securiton Basel: regionale Sicherheitsintegration und Herstellerpartner prüfen. Ergänzend aus dem Ausgangskonzept: Südalarm und DAER im Dreiland. Diese Nennung ist keine Eignungsbestätigung oder Offerte.

Vergleichbare Angebote müssen drei Eingänge, freie Breiten, Einbau, Ticketintegration, Sicherheitsplanung, Wartung und Service in Basel abdecken. HKS als eigenen Fall anbieten lassen.

Annahmen verändern und Folgen verstehen

Dein Szenario

Alle Startwerte sind Rechenbeispiele, keine aktuellen MKB-Budgetzahlen. Die CHF 160’000 bei entfallenden Erlösen sind frei gewählt. Investition und Gate-Betrieb stehen zunächst auf 0, weil Offerten fehlen. Ergebnisse mit diesen Nullen sind unvollständig.

Öffnung und Personal
Automatische Kontrolle
Entfallende Erlöse und freiwillige Beiträge
Neue Nettoerträge und Mehrkosten

Zusätzliche Ressourcen

Jährlicher zusätzlicher Finanzierungsbedarf

Gegenüber dem heutigen Betrieb. Vorzeichen plus = ungedeckter Bedarf, minus = rechnerischer Überschuss.

KomponenteCHF pro Jahr

Formeln und Grenzen

V1: zusätzliche Kontrollstunden = Tage × Stunden × offene bezahlte Ebenen + HKS. Stellen = Stunden ÷ (Vollzeitwoche × Einsatzquote). Abendbetreuung kommt bei allen Varianten hinzu.

V2 ersetzt die Kontrollposten durch eingegebene Zusatzhilfe; jährliche Gate-Kosten = Investition ÷ Verteilzeit + laufender Betrieb. Ein bezahlter HKS wird hier konservativ als zusätzliche personelle Abdeckung gerechnet, bis eine eigene technische Lösung vorliegt.

V3 und V4: entfallende Erlöse + Mehrkosten + Abendpersonal − neue Shop-, Café-, Event- und Förderbeiträge. V4 zieht zusätzlich Beiträge nach Gebühren und gedeckeltes Matching ab. Matching entspricht hier eins zu eins den Bruttobeiträgen bis zur eingegebenen Zusagegrenze.

Neue kommerzielle Nettoerträge werden zur Vergleichbarkeit in allen Modellen gleich angesetzt. Wenn sie nur für einzelne Modelle realistisch sind, Szenarien getrennt rechnen und exportieren. Keine Umsatz-Gewinn-Gleichsetzung, keine Doppelzählung bestehender Förderung. Änderungen von Ticketpreisen und Nachfrage werden nicht prognostiziert.

Das Modell annualisiert eine typische Woche über die Jahresvollkosten einer Stelle. Es enthält keine täglichen Feiertags- oder Jahresdienstpläne, keine Steuern und keine genaue Investitionsrechnung. Die Einsatzquote bildet Reserve und Ablösung vereinfacht ab.

Alle Varianten

Zählen und betreuen

Hausbesuche am Hauseingang erfassen. E1 an den Raumzugängen messen, E2–E4, HKS und Unterausstellungen an eigenen Übergängen. Richtungsgetrennte Sensoren durch Stichproben kalibrieren. Lift- und Treppennutzung ist kein E1-Besuch. Passagen sind keine eindeutigen Personen; die Summe aller Ebenen zählt Rundgänge mehrfach. Zahlungstransaktionen sind ebenfalls keine Besuchszahl.

Empfang, Aufsichten, Kasse, IT, Haustechnik, Reinigung, Sicherheits- und Schliessdienst bleiben einzuplanen. Neue Programme benötigen Vorbereitung, Honorare, Übersetzung und Betreuung. Eine zusätzliche Öffnungsstunde ist erst mit einem vollständigen Aufgabenplan gedeckt.

Vier Schritte bis zum Entscheid

  1. Aktuelle Nettoerlöse und verfügbare Personalstunden getrennt erheben.
  2. Aufmass, HKS-Abtrennung, Ticketintegration und Einbau prüfen.
  3. Begrenzte, finanzierte Erprobung mit vereinbarten Messgrössen starten.
  4. Nutzung, Besuchsqualität, Restaufwand und Nettofinanzierung gemeinsam auswerten.

Vorgeschlagen sind für die freien Modelle sechs Monate; Saison und Ausstellungsprogramm beeinflussen den Vergleich. Budgetgrenze, verantwortliche Personen und Kriterien für Fortführung oder Anpassung vor dem Start festlegen.

Atmosphäre und Ablauf

Bilder und Kurzfilm

Deine Arbeitsfassung

Festhalten und weiterarbeiten

Eigene Texte, Notizen und Rechenwerte werden lokal in diesem Browser gespeichert. Es gibt keine gemeinsame serverseitige Kommentarablage. Mit Export und Import kannst du einen Stand sichern oder weitergeben.

Bereit.

Die Worddokumente

Kurzfassung mit allen vier Vorschlägen ↓

Ausführliche Konzepte mit Vergleichen und Grafiken ↓

Quellen und Ergänzungen

Grundlage sind die vier Konzeptdokumente vom 2. November 2026, die verfügbare MKB-Chatabschrift mit Abschnitten A bis D und «ZZPA Fragen.pdf». Die Abschrift bezeichnet sich ausdrücklich als unvollständig. Die Originaldateien bleiben unverändert.

Aus dem Chat ergänzt: Konzerte und Panels, Sommernachtsbar, Souvenirs (D010–D016), wiederkehrende Unterstützung und Matching (D018), verschiedene Objektwerte und Provenienzdialog (D019–D022). Die Rollerhof-Pacht bleibt gemäss B028 eine offene Vertragsgrösse. Teilpreise, HKS-Abtrennung, Zählkonzept und begrenzter Abendpilot sind neue Vorschläge.

[S1] MKB Ihr Besuch ↗
Am 5.11.2026 geprüft: heutige Zeiten, Tarife und freie Zeitfenster. Neue Teilpreise sind eigene Vorschläge.

[S2] MAH Genf freie Preiswahl ↗
Aktuelle Ticketseite am 5.11.2026 geprüft. Das ursprüngliche FAQ war beim erneuten Abruf technisch gesperrt; CHF 0 ohne Ausgangskontrolle ist hier die Vorgabe aus dem MKB-Chat.

[S3] MKB Provenienzforschung ↗
Am 5.11.2026 geprüft. Inhaltlicher Anschluss; vorgeschlagene Stationen sind eigene Konzeption.

[S4] Basel Stadt Brandschutzverordnung ↗
Am 5.11.2026 geprüft, Stand 26.12.2024. Planung und Freigabe müssen die konkrete Situation berücksichtigen.

[S5] Hindernisfreie Architektur Durchgänge ↗
Am 5.11.2026 geprüft. Breite, Schwelle und Bewegungsfläche gemeinsam beurteilen.

[S6] dormakaba Argus V60 ↗
Am 5.11.2026 geprüft: bis 1000 mm sensorisch überwacht, SafeRoute-Kombination. Keine Einbaufreigabe für MKB.

[S7] WEDATRONIC SlimLane und Produktbilder ↗
Am 5.11.2026 geprüft: Standardgehäuse 1640 mm, breite Varianten bis 1400 mm. Bilder sind Formreferenzen der Blender-Studie; Eignung, Service und Preise am MKB bleiben offen.

Historische Zahlen für 2018 aus dem Chat werden nicht als aktuelles Budget verwendet. Anbieterpreise, tatsächliche Besucherentwicklung, aktuelle Shopmargen und der benötigte Restaufwand sind noch zu erheben. Die Visualisierungen sind Konzeptstudien.